Manchmal flüstert einem das Leben zu: „Los, mach’s einfach.“ Bei uns hieß dieses Flüstern: „Fahrt nach Schweden!“ — und heute, ein paar Jahre später, sitzen wir mitten in Lappland, mit viel Wald, eigenem Flussufer und einer Handvoll Hunde, die so viel Freiheit genießen wie wir selbst.

Warum Lappland?
Die kurze Antwort: Platz, Ruhe und Natur pur. Unser Tibet-Terrier Yeshi, unser erster vierbeiniger „Freiheitsliebender“, hat es uns eigentlich vorgemacht: Er wollte immer dorthin, wo keine Leine nötig ist, nur Wald, Wiesen und jede Menge Abenteuer. Wir wollten genau das auch — nur für uns als Menschen.
Lappland hat uns mit seiner nordischen Kühle, klarer Luft, unendlichen Wäldern und der Magie von Polarlichtern sofort den Kopf verdreht. Dazu noch eigenes Wasser aus dem Fluss, Holz aus dem eigenen Wald — was will man mehr?
Meine Begeisterung für den hohen Norden hat eigentlich schon früher angefangen:
Als Polarguide auf Wintertouren habe ich erlebt, wie magisch tief verschneite Bäume auf den heiligen Bergen Lapplands wirken, wenn über ihnen das Nordlicht tanzt. Diese Bilder gehen einem nicht mehr aus dem Kopf — sie rufen einen irgendwann zurück.
Mein Mann hat diese Faszination immer geteilt. Er liebt die Arktis genauso wie ich — und ehrlich gesagt: Wir haben uns in Spitzbergen kennengelernt. Der Norden hat uns zusammengebracht, könnte man sagen.
Irgendwann war die innere Stimme so laut, dass es keine Ausrede mehr gab. Ich fing an, nach kleinen Häuschen zu suchen — und wir nahmen direkt das erste, das wir fanden: Ein winziges, gemütliches Zuhause bei Vuollerim, in Lagnäs, direkt am eigenen See. Es war perfekt für den Start.
Einiges kam anders als erwartet (dazu später mehr in einem eigenen Blog) — und so sind wir ein paar Kilometer flussabwärts gezogen. Aber geblieben ist das, was uns hierher geführt hat: Diese Liebe zur arktischen Wildnis, zur samischen Kultur und zu einem Leben, das im Einklang mit Natur und Jahreszeiten passiert.

Heute teilen wir genau das mit unseren Gästen: Wer zu uns kommt, erlebt, warum Lappland unser Zuhause geworden ist — Freiheit, Natur, Ruhe, Hunde und abends vielleicht ein knisterndes Feuer unterm Polarhimmel.
Vielleicht flüstert euch das Leben ja auch mal zu: „Fahrt nach Lappland.“
Wir warten auf euch.

